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Von Projekten zu Wirkung

Am 16. September 2026 war das Koordinationsgremium Bildungsförderung an der PHZH zu Gast. Projektverantwortliche der Bildungsförderung stellten ihre Vorhaben vor und tauschten sich mit den Vertreter:innen der DIZH-Hochschulen aus.

Die Bildungsförderung der PHZH bearbeitet in Abstimmung mit der strategischen Planung der Hochschule verschiedene Themenfelder in Bottom-up-Gruppen. Daraus entstehen Umsetzungsprojekte, die ausgewertet und geteilt werden. Aktuelle Schwerpunkte sind: 

KI und Assessment
Die Entwicklungen rund um KI fordern die Lehre in besonderer Weise heraus, denn Dozierende, Studierende und Weiterbildungsteilnehmende sind gleichermassen betroffen. Der Programmbereich fragt, wie unter diesen Bedingungen eine nachhaltige Lern- und Prüfungskultur gestaltet werden kann. Das Projekt «FALKE-KI» untersucht, wie formatives, KI-basiertes Assessment in der Lehrpersonenbildung die Qualität der Lehre erhöhen und den Kompetenzerwerb unterstützen kann. Das Projekt «Unterrichtsplanung evaluieren – KI-unterstützt und KI-kritisch» entwickelt Wege, wie angehende Lehrpersonen KI reflektiert, effizient und verantwortungsvoll für die Unterrichtsplanung einsetzen.

Open Educational Resources (OER)
OER@PHZH baut auf einer seit 2022 bestehenden Bottom-up-Initiative auf und entwickelt einen hochschulweiten OER-Prozess nach dem Prinzip «Bottom-up meets Strategy». Sechs Sub-Projekte, die 2026 umgesetzt werden, decken ein breites Spektrum ab, von Fachdidaktik über Nachhaltigkeit bis zu KI in der Bildung. Ihre Erkenntnisse fliessen in eine OER-Strategie ein, die Offenheit, Qualität und Nachhaltigkeit als Leitlinien der künftigen OER-Praxis an der PHZH etablieren soll.

Labor Programmentwicklung
Ein hochschulweiter Experimentierraum, in dem innovative Ansätze für Lehrangebote mit Programmblick gemeinsam entwickelt, erprobt und reflektiert werden. Als Community of Practice verbindet das Labor Akteur:innen aus Aus- und Weiterbildung und Forschung, die sich auf Studienprogrammebene mit Digitalisierung beschäftigen.

An den Projekttischen bestand Gelegenheit zum direkten Austausch. Die Vertreter:innen der UZH, ZHAW und ZHdK berichteten ergänzend aus ihren Förderprogrammen. Im anschliessenden Gespräch ging es um Wirksamkeit, Disseminationsstrategien, Erfahrungen und Zukunftspläne des BiFö-Programms an den DIZH-Hochschulen.

Über das Koordinationsgremium Bildungsförderung
Das Gremium unterstützt die Zürcher Hochschulen bei der Vernetzung und verleiht ihren Vorhaben Sichtbarkeit. Es setzt sich aus Vertreter:innen der DIZH-Hochschulen zusammen und trifft sich regelmässig, um Synergien zu schaffen und sich auszutauschen. Mehr Informationen