Generative KI macht die Vergangenheit zunehmend sichtbar. Dabei entstehen keine historischen Dokumente, sondern statistisch plausible Bilder, die Lücken im Archiv mit erfundenen Szenen füllen. In der Kolumne der Reihe DSI Insights zeigt Roland Meyer, DIZH-Brückenprofessor an der UZH und der ZHdK, anhand mehrerer Beispiele, wie diese synthetischen Bilder unser Verhältnis zur Geschichte verschieben und warum sie mehr über unsere Gegenwart verraten als über die Vergangenheit, die sie zeigen sollen.