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KI-generierte Propaganda und ihre Wirkung

In der WOZ schrieb Roland Meyer, DIZH-Brückenprofessor für Digitale Kulturen und Künste, die sechsteilige Kolumne «Slopaganda» über KI-generierte Propaganda und was sie mit uns macht.

Was ist Slopaganda? Der Begriff «Slopaganda» setzt sich aus «slop» und «Propaganda» zusammen. Anders als klassische Propaganda wird sie nicht zentral gelenkt. Sie ist Propaganda zum Mitmachen und verbreitet sich über zahlreiche Accounts. Die KI-generierten Inhalte werden weitergeteilt, ohne dass eine Urheberschaft erkennbar wäre.

Mehr als nur Desinformation: Am Beispiel der «10 Millionen»-Initiative der SVP zeigt Roland Meyer, dass es vor allem um Identifikation geht, um das Gefühl, die eigene Weltsicht bestätigt zu finden. Als Brandbeschleuniger verstärkt Elon Musk auf X rechtsextreme und misogyne Inhalte. Dieselben reaktionären Muster stecken hinter dem viralen Genre «AI Fruit Drama».

Ob sich Slopaganda auch von links nutzen liesse? Meyer bleibt skeptisch. Für ihn ist Slopaganda kein neutrales Werkzeug. Der letzte Teil der Kolumne fragt auch, wie eine gemeinsam geteilte Realität gegen die KI-getriebene Entwirklichung verteidigt werden kann.

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