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Wie verändert KI Arbeit, Bildung und Vertrauen?

Das Nationale Forschungsprogramm «Digitale Transformation» (NFP 77) hat nach acht Jahren seine Schlussbilanz vorgelegt. Abraham Bernstein, Präsident der NFP-77-Leitungsgruppe und Mitglied des DIZH Management Boards, zieht in Bezug auf die Arbeitswelt ein nüchternes Fazit. Im Interview mit dem UZH Magazin betont er, dass KI die Produktivität steigere, Menschen aber nicht einfach aus der Arbeit verdränge.

"Ich muss mir weniger Sorgen machen, dass mir KI den Job wegnimmt, als dass ich den Job an jemanden verliere, der weiss, wie man die KI optimal einsetzt."
Abraham Bernstein
Professor am Institut für Informatik, UZH

Statt blindem Vertrauen in KI-Systeme brauche es «appropriate reliance», eine situationsangemessene Einschätzung, wann und wie weit man sich auf KI verlassen kann. Da KI-Systeme auf statistischen Verfahren beruhen und Fehler machen, sei auch eine gesellschaftliche Fehlerkultur notwendig, mit klaren Verantwortlichkeiten und der Möglichkeit, Einsprache zu erheben. Eine der spannendsten Fragen ist für ihn, wie wir die Zusammenarbeit mit Maschinen künftig gestalten wollen.

Das vollständige Interview erschien am 28. Mai 2026 auf UZH News. Hier lesen

Zentrale Erkenntnisse und Impulse des Nationalen Forschungsprogramms «Digitale Transformation» (NFP 77)

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