Vom 30. Oktober bis 1. November 2025 fand an der DSI ein Hackathon statt, der Technologie, Design und humanitäres Engagement zusammenbrachte. Ziel war es, auf Basis von Government as a Platform modulare und skalierbare digitale Grundlagen zu entwickeln, um schneller und gezielter auf humanitäre Krisen reagieren zu können.
Während drei intensiver Tage arbeiteten Teilnehmende aus unterschiedlichen Disziplinen in einer simulierten Krisenumgebung zusammen. Das Format förderte schnelle Problemlösungen und sektorübergreifende Zusammenarbeit unter realitätsnahen Bedingungen.
Im Zentrum standen drei Herausforderungen von institutionellen Partnern:
- UNHCR stellte die rechtliche Statusbestimmung in den Fokus. Entwickelt wurden Werkzeuge zur Unterstützung von Pro Bono Jurist:innen bei der schnelleren und präziseren Einschätzung der Rechte von Geflüchteten.
- SEET brachte das Thema Bildungsförderung ein. Optimiert wurde ein Matching Algorithmus für Mentor:innen und Teilnehmende, um Bildungsprogramme für Vertriebene besser skalieren zu können.
- AOZ adressierte Logistik und Lieferketten. Entstanden ist ein Koordinationssystem für Einkauf und Lagerung von Notfallmaterial, um Reaktionszeiten bei steigenden Migrationsbewegungen zu verkürzen.
Das Medienteam der UZH dokumentierte den Fortschritt sowie die Abschlusspräsentationen. Das Video gibt Einblicke in die technischen Ansätze und die Zusammenarbeit der beteiligten Teams.