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Projektabschluss: VR und generative KI zur Förderung von Selbstmitgefühl

Im Projekt «Die Auswirkungen von Deepfakes in Virtual-Reality-Szenarien für die Therapie psychischer Erkrankungen» wurde ein Prototyp für eine therapeutische Intervention entwickelt, die Virtual Reality mit generativer KI verbindet. Ziel war es, das Selbstmitgefühl bei psychischen Belastungen zu stärken, indem Nutzer:innen in einen immersiven Dialog mit einer kindlichen Version ihrer selbst treten.

Auf Basis eines einzelnen Kinderfotos wurde ein emotional reaktiver Avatar erstellt, der in mehreren Nutzerstudien sowie Co-Design Workshops mit Psychotherapeut:innen erprobt wurde. Die Ergebnisse zeigen eine hohe emotionale Resonanz und eine messbare Stärkung des Selbstmitgefühls. Begleitend wurden zwei Masterarbeiten am Department of Psychology der UZH abgeschlossen und erste Resultate auf einer internationalen Fachkonferenz präsentiert. Mehrere wissenschaftliche Publikationen befinden sich zur Zeit im Publikationsprozess.

Der aktuelle Fokus liegt auf der Weiterentwicklung und Validierung der Intervention. Die Förderung im 2. Founder-Call die Möglichkeit, die Technologie als Dienstleistung für Beratung und Psychotherapie weiterzuführen.