Die KI-Schule ist ein interaktives Lerntool für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren. Ziel ist es, Kompetenzen im Umgang mit künstlicher Intelligenz (KI) und damit die digitale Resilienz zu fördern. Digitale Resilienz beschreibt die Fähigkeit sicher, reflektiert und kritisch im digitalen Raum zu agieren – besonders angesichts komplexer Herausforderungen, die mit generativer KI einhergehen. Im Tool sind spielerische Elemente, Storytelling, Quellenkritik und Wissenschaftskommunikation verbunden, um KI auf verständliche und kritische Weise zu erkunden.
Das Tool ist für den Einsatz im Unterricht konzipiert, kann aber auch eigenständig von Schüler:innen bzw. Lernenden bearbeitet werden. Es enthält verschiedene Inputs in Form von Videos, Podcasts oder schriftlichen Erklärungen sowie vielfältige Aufgabenstellungen. Diese beinhalten unterschiedliche Aspekte von KI: Grundlagen von KI, Deepfakes, KI-generierte Desinformationen, Prompting, Quellenkritik, Datenschutz und ethische Fragestellungen.
Aufbau des Tools und Einsatz im Unterricht
Der Aufbau des Tools ist modular. Das bedeutet, es kann entweder als Ganzes gelöst werden oder nur in einzelnen Teilen. Für den Einsatz im Unterricht wurden drei verschiedene Ideen ausgearbeitet: für den Geschichtsunterricht, Medien und Informatik und als Projektunterricht. Für einzelne Teile des Tools reicht ungefähr eine Doppellektion.
Für Lehrpersonen wurde begleitend zum Tool eine Broschüre zusammengestellt. Darin befindet sich auch eine Übersicht der vermittelten Kompetenzen in Bezug auf den Lehrplan 21, wie zum Beispiel Medien und Medienbeiträge entschlüsseln, reflektieren und nutzen oder Quellen kritisch analysieren.
Weitere Informationen
Auf der Webseite finden Sie den Zugang zum Tool sowie auch Antworten auf die wichtigsten Fragen und eine Sammlung an weiteren Materialien zum Thema, wie zum Beispiel weitere Unterrichtsmaterialien zu KI oder zur Steigerung von Medienkompetenz.
Team
Dr. Sabrina H. Kessler, UZH Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung
Dr. Alexandra K. Krebs, PHZH Zentrum Bildung und digitaler Wandel
Valery Wyss, ZHAW Angewandte Linguistik, Institut für Angewandte Medienwissenschaft
Johanna Alves Villalva Zweifel, PHZH Zentrum Bildung und digitaler Wandel
Miriam Eickhoff, ZHAW Angewandte Linguistik, Institut für Angewandte Medienwissenschaft
Svenja Landolt, UZH Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung
Ellen Saaro, UZH Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung
Praxispartner
Laufzeit: 2024-2025
Förderung im Rahmen des 3. Rapid-Action-Calls «Digitale Resilienz: im Spannungsfeld zwischen Deep Fake und Cyberkreativität»