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Nett im Netz. Was gegen Hate Speech wirkt

Hasskommentare gehören für viele im Internet zum Alltag. Manche ziehen sich deshalb aus Diskussionen zurück, aus Sorge vor Anfeindungen oder weil sie keine Lust mehr darauf haben. Was macht das mit unserer digitalen Öffentlichkeit?

Judith Bühler von der ZHAW forscht dazu im Projekt «Social Influencer:in». Sie erklärt, wo der Unterschied zwischen toxischer Kommunikation und Hate Speech liegt, warum sich die Grenzen des Sagbaren im Netz verschoben haben und welchen Anteil die Plattformen daran haben. Sie stellt verschiedene Formen von Counterspeech vor. Dabei lässt sich ein Perspektivwechsel anregen oder es werden positive Geschichten über Gruppen sichtbar gemacht, die abgewertet werden. Manchmal wird auch die Art der Diskussion selnst angesprochen. 

Wie reagieren, wenn man einen Hasskommentar liest? Man muss nicht unbedingt antworten. Einen Kommentar zu melden oder eine gute Gegenrede zu liken, ist ebenfalls eine Möglichkeit. 

Am Ende geht es darum, wie ein demokratisches Internet aussehen kann, in dem wir uns auch dann miteinander auseinandersetzen können, wenn wir unterschiedlicher Meinung sind.

Judith Bühler arbeitet an der ZHAW beim Institut für Delinquenz und Kriminalprävention. Sie leitet den CAS Digitale Transformation der Sozialen Arbeit und forscht unter anderem zu Hate Speech, Counter Speech und Radikalisierung im digitalen Raum.

Social Influencer:in

In der Folge erwähnt

Anlaufstellen bei Hass im Netz