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KI und Demokratie. Wer entscheidet, was KI darf?

Demokratie braucht eine informierte Gesellschaft. Immer öfter bestimmen aber Algorithmen, welche Nachrichten und Meinungen wir sehen. Empfehlungssysteme greifen auf frühere Daten zurück und können bestehende Verzerrungen verstärken. Nutzen viele Menschen dieselben Systeme, kann auch die Vielfalt der Meinungsbildung leiden. Gleichzeitig wird es einfacher, mit Künstlicher Intelligenz (KI) Texte, Bilder und andere Inhalte zu erzeugen, was es schwieriger macht, zwischen verlässlichen und falschen Informationen zu unterscheiden.

Abraham Bernstein, Professor für Informatik und Direktor der Digital Society Initiative (DSI) an der Universität Zürich, spricht darüber, was es bedeutet, sich auf KI zu verlassen und warum das nicht dasselbe ist wie Vertrauen. KI ist ein Mechanismus, den Menschen bauen. Sie entscheiden auch, welche Daten verwendet werden und wofür sie eingesetzt werden. Was KI kann, soll und darf, ist deshalb auch eine gesellschaftliche Frage.

Abraham Bernstein ist Professor für Informatik und Direktor der Digital Society Initiative (DSI) an der Universität Zürich Mitglied des Management Boards DIZH. Die Digital Society Initiative (DSI) der UZH beschäftigt sich seit zehn Jahren mit Themen an der Schnittstelle von Technologie und Gesellschaft. Mit interdisziplinären Aktivitäten in Forschung, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit ist sie das Kompetenzzentrum der Universität Zürich (UZH) zum digitalen Wandel.

DSI und Abraham Bernstein

In der Folge erwähnt