Im UZH Magazin sprechen Sascha Schneider und Joshua Weidlich über den Einfluss Künstlicher Intelligenz auf das Lehren und Lernen an Schulen und Hochschulen. Beide betonen, dass KI das Lernen zwar erleichtern kann, dies aber nicht mit einer besseren Lernwirkung gleichzusetzen ist. Wie sinnvoll der Einsatz von KI ist, hängt davon ab, wie gezielt Lehrpersonen und Institutionen ihn mit den eigentlichen Bildungszielen verbinden.
Ein Risiko sehen die beiden im sogenannten Cognitive Offloading, also der Auslagerung von Denkprozessen an die KI. Dadurch kann das metakognitive Engagement leiden, die Fähigkeit, den eigenen Lernprozess selbst zu steuern und zu hinterfragen. Zugleich kann gezielt erzeugte Verwirrung oder Reibung im Lernprozess wertvoll sein, weil sie zu einer vertieften Auseinandersetzung mit dem Lernstoff anregt.