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Vox Lapidum

Ein KI-gestützter Inschriften-Chatbot für Forschung, Bildung und Kulturvermittlung

Inschriften sind unmittelbare Zeugnisse realer Menschen (von Soldaten über Amtsträger und Handwerker bis Familien) und eröffnen einen direkten Zugang zum Leben der Antike. Für Laien bleiben sie jedoch schwer verständlich, und auch für Forschende sind komplexe Fragen in bestehenden Datenbanken kaum abbildbar.

3D-Scan einer Weihinschrift aus Carnuntum, zw. 171 und 300 n. Chr. (AEA 1985/92, 191).

Hier setzt Vox Lapidum an. Das Projekt erweitert die lateinische Epigraphik-Datenbank EDCS um automatische Annotationen und eine spezialisierte KI-Pipeline. Diese Informations-Schichten werden mit Bildern, 3D-Scans und Metadaten verknüpft und über ein dialogisches Interface abrufbar. So entsteht ein Chatbot, der die statische Fülle einer Inschriften-Datenbank in einen lebendigen Wissensraum verwandelt.

Vox Lapidum macht die Geschichte von über 500’000 Inschriften und der Personen dahinter erlebbar – für Forschung, Bildung und Öffentlichkeit.

Team

Prof. Dr. Anne Kolb, UZH Historisches Seminar 

Charlotte Axelsson, PHZH Zentrum Digital Learning

Dr. Ursula Stohler, PHZH Zentrum Bildung und Digitaler Wandel
 
Marcial Koch, PHZH Zentrum Digital Learning 
 
Dr. Johannes Graën, UZH Zentrale Informatik Science IT 
 
Dr. Jens Bartels, UZH Historisches Seminar 
 
Dr. Phillip B. Ströbel, UZH Historisches Seminar 
 

Praxispartner:innen

Freie Gymnasium Zürich 

Vindonissa Museum 

Augusta Raurica Museum 

Laufzeit: 2026-2029