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VR-Installation „Spinne sein» erforscht Perspektivenwechsel für Artenschutz

Wie nimmt eine Spinne ihre Umgebung wahr? Das Forschungsprojekt Spinne sein ermöglicht durch Virtual Reality einen ungewöhnlichen Perspektivenwechsel und untersucht, ob dies die Einstellung gegenüber Spinnentieren verändern kann.

In der VR-Installation schlüpfen Besucher:innen in die Rolle einer Vierfleck-Zartspinne und begeben sich nachts auf Insektenjagd. Sie erleben, wie die Spinne mithilfe hochsensibler Sinneshaare Luftströmungen fliegender Insekten wahrnimmt und erkunden einen Eichenbaum nach Beute.

Die Installation „Spinne sein“ in der Ausstellung „Museum oft the Future – 17 digitale Experimente“ im Museum für Gestaltung Zürich, Bild: Foto: Umberto Romito, Ivan Šuta, Museum für Gestaltung Zürich, © ZHdK

Das Forschungsteam der ZHdK und ZHAW untersucht, ob sich die Einstellung der Menschen gegenüber Spinnen durch ein multisensorisches VR-Erlebnis positiv verändern lässt. Ziel ist es, durch Wirkungsforschung neue Erkenntnisse über die Sensibilisierung für Biodiversität und Artenschutz zu gewinnen.

Die VR-Installation ist noch bis 1. Februar 2026 in der Ausstellung „Museum of the Future – 17 digitale Experimente« im Museum für Gestaltung Zürich zu erleben. Ab 2027 wird sie in verschiedenen Schweizer Naturmuseen gezeigt.

Aus der Perspektive der Vierfleck-Zartspinne, Screenshot aus der VR-App „Spinne sein“, © ZHdK

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