Merlin Hebecker erforscht neue Formen prekärer Arbeit im Public Data Lab.
Seit September 2025 ist Merlin Hebecker Doktorand in der Arbeitsgeografie an der Universität Zürich und Teil des Public Data Lab. In seiner Dissertation untersucht er, wie sich neue Formen prekärer Arbeit, z.B. Plattformarbeit oder kurzfristige Anstellungen, auf soziale Ungleichheit auswirken.
Sein Ziel ist es, qualitative Daten zu prekären Arbeitsverhältnissen zu erheben und so eine Grundlage für datenbasierte, sozial ausgewogene Entscheidungen in Verwaltung und Politik zu schaffen. Dabei legt er Wert darauf, die Perspektiven der Betroffenen sichtbar zu machen.
Von Bonn über Bogotá, Kiel und São Paulo nach Zürich – so lässt sich Merlin Hebeckers Weg geografisch beschreiben. Was die Stationen verbindet, ist sein Interesse für soziale Ungleichheiten. Seit dem 1. September 2025 ist Merlin Hebecker Doktorand in der Arbeitsgeografie an der Universität Zürich und Teil des DIZH Public Data Labs (PDL). Sein Doktorat über prekäre Arbeit gehört zu einem der vier Leuchtturmprojekte des PDL.
Am 23. Oktober findet an der ZHdK der Launche des Public Data Labs statt.
Das PDL widmet sich gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Veränderungsprozessen im Kanton Zürich. Als kollaboratives Projekt, das vom Geographischen Institut und dem Department for Mathematical Modelling and Machine Learning der Universität Zürich (UZH), dem Institute for Contemporary Art Research der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), dem Statistischen Amt des Kantons Zürich und dem Verein opendata.ch getragen wird, aktiviert das Lab Schnittstellen zwischen Forschung, Verwaltung, Policy-Making und Gesellschaft.