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Das Phänomen «Slopaganda»

In der sechsteiligen WOZ-Onlinekolumne «Slopaganda» rückt Roland Meyer, DIZH-Brückenprofessor für Digitale Kulturen und Künste an der UZH und der ZHdK, KI-generierte Propaganda in den Fokus.

Er nimmt darin Bezug auf KI-generierte Inszenierungen von rechten Social-Media-Accounts und insbesondere auch von politischen Machthabern wie Donald Trump und dem iranischen Regime. «Generative KI erlaubt die schnelle Massenproduktion von Content, der sich über soziale Medien rasch global verbreiten kann. Aber ‚Slopaganda‘ ist kein bloss quantitatives Phänomen. Sie ist auch verteilte, partizipative Propaganda – Propaganda zum Mitmachen. An ihrer Produktion und Verbreitung sind viele beteiligt, keineswegs ausschliesslich politische Akteur:innen», schreibt Meyer zum Auftakt seiner Onlinekolumne. In den kommenden Folgen wird der Bild- und Medienwissenschaftler der hochaktuellen Frage nachgehen, was die sogenannte «Slopaganda» mit uns macht und wie wir mit ihr umgehen können. 

Zu diesem Thema kuratiert Roland Meyer gemeinsam mit Antonio Somaini das Symposium AI Politics: Slop and Slopaganda, das am 11. Juni 2026 in Frankfurt am Main in der Schirn stattfinden wird.

Dieser Beitrag erschien am 14. Mai 2026 auf der Website der ZHdK.