Zum Inhalt

KI am Arbeitsplatz: Zwischen Neugier und Kontrollverlust

KI soll die Arbeit erleichtern, doch sie erzeugt auch Unsicherheit. Wie lässt sich die mentale Gesundheit in unserer KI-geprägten Arbeitswelt erhalten? Über dieses Thema spricht UZH-Psychologieprofessor Laurenz L. Meier im Interview mit Brigitte Blöchlinger und im Rahmen des «After the Algorithm»-Festivals am 24. März in Zürich.

Laurenz Meier stuft KI aktuell noch nicht als grossen Stressfaktor ein, im Gegenteil begegnen viele Berufstätige ihr mit Neugier. Doch mit zunehmend eigenständig handelnder KI stellen sich neue Fragen. In der Arbeitspsychologie gilt seit Langem der Grundsatz «Keep the human in the loop». Das funktioniert bei einfachen Chatbots. Bei sogenannter Agentic AI wird dieses Prinzip jedoch zunehmend ausser Kraft gesetzt. Bei KI sieht ein Ergebnis oft plausibel aus, auch wenn es falsch ist, was die Kontrolle anspruchsvoller macht als bei klassischer Automatisierung.

"Wie erlange ich die Kompetenz, den Output einer KI zuverlässig zu beurteilen? Dies sind Herausforderungen, die uns in Zukunft stark beschäftigen werden."
Prof. Dr. Laurenz L. Meier
Leiter Arbeits- und Organisationspsychologie am Psychologischen Institut der UZH

Podiumsgespräch «Die Zukunft der Arbeit im KI-Zeitalter»

UZH-Psychologieprofessor Laurenz Meier diskutiert am Dienstag, 24. März 2026, am ATA-Festival After The Algorithm mit anderen geladenen Gästen über die Zukunft der Arbeit im Zeitalter von KI.Wie beeinflusst KI das Erleben von Arbeit, Stress, Wohlbefinden und mentale Gesundheit? Wird künstliche Intelligenz (KI) unsere Jobs übernehmen? Neue schaffen? Wie wird KI verändern, was Arbeit überhaupt bedeutet? Veranstalter: UZH AI Hub und Amt für Wirtschaft, Kanton ZürichDie Veranstaltung ist ausverkauft.

After the Algorithm 2026

Vom 20. bis 29. März 2026 feiert After the Algorithm seine erste Ausgabe im Debattierhaus Karl der Grosse und im Kulturhaus Helferei mit einer Ausstellung, Workshops und Gesprächsrunden.