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Religiöse Apps und KI: Eine neue Form der Seelsorge

Es gibt Apps für fast alles, auch für den Glauben. Religiöse Apps, KI-Avatare als Seelsorger und spirituelle Chatbots sind längst Teil des Alltags vieler Menschen. Doch was passiert, wenn ein KI-System auf Jahrtausende religiöser Texte trainiert wurde und plötzlich Glaubensfragen beantwortet oder sich selbst als Gott bezeichnet?

Beth Singler, Religionsanthropologin an der Universität Zürich, geht in ihrer Kolumne für DSI Insights der Frage nach, wie KI religiöse Erfahrungen beeinflusst und welche Risiken entstehen.

"Was nützt ein Gott in der Tasche, wenn er nicht mehr antwortet?"
Beth Singler
Assistenzprofessorin für Digital Religion(s) an der Universität Zürich, Co-Direktorin des universitären Forschungsschwerpunkts "Digital Religion(s)" und Co-Direktorin der Digital Society Initiative