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Remember. Understand. Envision. Historische Pandemien im gesellschaftlichen Gedächtnis

Die Pop-up-Ausstellung «Remember. Understand. Envision.» macht die digitale Forschung des LEAD Hub zu historischen Pandemien für ein breites Publikum erlebbar. Archivmaterialien, Daten und mündliche Überlieferungen werden zu einer interaktiven Erfahrung verdichtet, die zur Reflexion über kollektives Gedächtnis, gesellschaftliche Resilienz und den digitalen Wandel einlädt.

Das Projekt baut auf dem LEAD Knowledge Hub auf, einer digitalen Forschungsinfrastruktur, die im 1. Rapid-Action-Call entwickelt wurde, sowie dem SNF-Wissenschaftskommunikationsprojekt «Bridging the Gap«, das die Forschungsergebnisse weitergeführt hat. Der Outreach-Call ermöglicht nun, diese Inhalte in einem öffentlich zugänglichen Ausstellungsformat zu vermitteln.

In journalistischen Video-Interviews erzählen Zeitzeug:innen und ihre Nachkommen von persönlichen und familiären Erlebnissen mit vergangenen Pandemien in der Schweiz – von der «Spanischen Grippe» (1918–1920), der «Asiatischen Grippe» (1957) und der «Hongkong-Grippe» (1968–1970). Ihre persönliche Perspektive lässt Geschichte lebendig werden und hilft, Erinnerungslücken im kollektiven Gedächtnis zu schließen.

Annette Leimgruber

Annette Leimgruber erinnert sich an die Erlebnisse ihrer Familie während der «Spanischen Grippe» 1918 in Moutier.

Ulrich Castelberg

Ulrich Castelberg erinnert sich an die «Asiatische Grippe» in Biel 1957/58.

Team

Prof. Dr. Kaspar Staub, UZH Institute of Evolutionary Medicine 

Prof. Dr. Wibke Weber, ZHAW Angewandte Linguistik

Laufzeit: 2026-2027

Acht neue Projekte für mehr Sichtbarkeit und Vernetzung

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