Deepfake-Technologie ermöglicht täuschend echte Stimmklone, die für Betrug und Manipulation eingesetzt werden. Weder Menschen noch Maschinen können Deepfakes zuverlässig erkennen. Das Projekt untersucht, ob Hirnsignale unbewusste Unterscheidung zwischen echten und künstlichen Stimmen erfassen können. Neuronale Messdaten werden dabei mit KI-Methoden kombiniert, um robustere Erkennungssysteme zu entwickeln, die auch bei neuen Generatoren und bei ressourcenarmen Sprachen wie Schweizerdeutsch funktionieren. Gemeinsam mit dem Praxispartner aurigin.ai untersucht das Projektteam die Übertragung dieser Erkenntnisse auf reale Anwendungen
Team
Dr. Basil Preisig, UZH Linguistik Zentrum Zürich
Prof. Dr. Martin Meyer, UZH Institut für Interdisziplinäre Sprachevolutionswissenschaft
Prof. Dr. Volker Dellwo, UZH Institut für Computerlinguistik
Dr. Jan Deriu, ZHAW School of Engineering
Praxispartner
Laufzeit: 2026-2029