Wer innovative KI-Lösungen entwickeln möchte, sollte nicht bei der Mehrheit der Nutzenden ansetzen, sondern bei benachteiligten Gruppen. Diese These vertritt Oriane Pierrès, Postdoktorandin an der Digital Society Initiative (UZH), in ihrem aktuellen Beitrag auf Inside IT.
Viele Technologien, die heute selbstverständlich zum Alltag gehören, wie elektrische Zahnbürste n, verschwommene Hintergründe in Videokonferenzen oder Sprachassistenten, wurden ursprünglich für, mit oder von Menschen mit Behinderungen entwickelt. Der Curb-Cut-Effekt: Lösungen für spezifische Bedürfnisse kommen letztlich allen zugute.
Für Hochschulen, die KI-Werkzeuge für ihre Studierenden entwickeln, stellt sich die Frage: Für wen werden diese Tools eigentlich gemacht? Die Kolumne zeigt am Beispiel des AI Buddys der UZH, wie partizipatives und universelles Design dazu beitragen kann, KI-Anwendungen zu schaffen, die niemanden ausschliessen.