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Die Sprache des digitalen Faschismus. Roland Meyer über KI, Ästhetik und Ideologie

In seinem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung analysiert Roland Meyer, wie Rechtsextreme und Techkonzerne generative KI nutzen, um ideologische Botschaften in vertraute, scheinbar harmlose Bildstile, z.B. im Stil von Studio Ghibli, zu verpacken. Er warnt vor der politischen Wirkmacht dieser Ästhetiken und kritisiert die ausbeuterische Praxis, urheberrechtlich geschützte Werke als Trainingsmaterial für KI zu verwenden. 

"Es sind Bildwelten der Rücksichtslosigkeit, in denen neokoloniale Expansionsträume, pseudohistorisch bemäntelte Machtphantasien, ein entfesselter Datenextraktivismus und die zynische Glorifizierung staatlicher Gewalt ihren gemeinsamen Ausdruck finden."
Roland Meyer
DIZH-Brückenprofessor für Digitale Kulturen und Künste (UZH/ZHdK)